Attac Kreis Kleve - 2015/2016

Große Demonstration gegen TTIP und CETA am 17. September 2016 in Köln - wir waren mit dabei


Am 17. September 2016 haben etwa 320 000 Menschen gegen die Handelsabkommen CETA und TTIP sowie TISA  7 Städten, Berlin, Leipzig,Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München demonstriert.


Wir waren auf der Veranstaltung in Köln mit dabei. Es war bunt, friedlich und bewegt.


 

 

 

 







Große Demonstration gegen TTIP und CETA am 10. Oktober - wir waren mit dabei

 

Im Folgenden einige Fotos von der farbigen und fröhlichen Veranstaltung mit etwa 250 000 Demonstranten.

 

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Es wurden über 3 Millionen Unterschriften gegen TTIP/CETA  zum Stichtag 6. Oktober 2015 gesammelt!!!!

 

 

 

 

Genug um eine menschliche Kette von Gibraltar bis zu Tallinn zu bilden. 

 

 

 

 

Niederrheinische Baggerlöcher versus heimische Landwirtschaft 

 

Regionaler Kies-"Import"; eine verkehrte Welt

 

Woher kommt der Niederrhein-Kies? Für Mutter Erde gilt das Gesetz von der Erhaltung der Materie. Da sich auch die Kies-Branche dieses Naturgesetzes nicht entziehen kann, muss stete Zufuhr von Materie irgends herrühren. Zugefügtes wurde woanders entzogen. Klar das eine Minderung folgt. Es gilt auch, wenn Politik und Kieser es oft beliebt, es zu ignorieren. Dieser Einsatz gelingt nur, da Kies korrekt als Bodenschatz erkannt, "umsonst" sei. Woher stammen Kies und Energie? Aus dem Vorrat der Zeit! In Jahrtausende entstandenes, setzt Mensch in Kraft und Stoff=Leistung um. Physik gilt von alters her. Heutige Steigerung geht auf Kosten der Zeit. Eine z.B. 10x größere Kiesausbeute ist statt 10 nur 1 Sek. nutzbar. Technik heute heißt; mehr Vorrat zu Kurzzeitnutzen (sie ist schöpferisch zerstörend). Es ist ein "Import" aus der Zukunft, indem wir es aus Erdläger holen; sprich für die Zukunft entleeren. Zuviel Kies wird der Zukunft entzogen. (dbzgl. Konto-Zukunft=Minus). Dieser fast Gratis-Import ermöglicht Wohlstand. Wir kennen den Preis. Und den Wert...? Es "kostet" nicht `mal eine Wartezeit. Geduldig erwarten Bauern Natur-Ernten. Keiner hat Macht, das Wachstum zu kürzen. Kies schafft künstlich Zuwachs, der den Bauern nie erwüchse. Die Ernte der Kies-Zeit ist einmalig. Der Tag folgt, wo diese endet. Nur die Sonne hilft zu neuen Geschenken. Sie schickt keine Rechnung. Was heute an Kies "nachwächst", ist eine Tropfen-Vorrat-Füllung, die durch ein sinnbildlich stets riesigeres Baggerloch geleert wird. Die Praxis ist heute ca. 1 Mio.x schneller als die Evolutionsgeschichte der Natur. Es war einmal..., die Mär vom ökologisch/gesellschaft-lichen Mehrwert, bzw. Justus von Liebig:"Eine solche Wirtschaft trägt mit Recht den Namen Raubbauwirtschaft".

 

Mecklenburg-Vorpommern aus Verantwortung für unsere Böden zum Vorbild nehmen

 

Fruchtbare Böden sind sehr gefragt, weil dort die Mühe der Arbeit die besten Ernten versprechen. Solch gesegnete Landstriche befinden sich in den Niederrheinauen. Eine solche Landschaft in der Milch und Honig fliessen, gehör(t)e somit aus Gründen der Ernährungswirt-schaft vor Kiesabbau weitestgehend geschützt.  

 

Mecklenburg-Vorpommern plant gegenwärtig, sämtliche landwirtschaftlichen Nutzflächen die die Bodenpunktzahl 50 oder mehr erreichen, als Vorranggebiete auszuweisen!

 

Am Niederrhein hingegen opfert man derweil noch immer grossmaßstäblich ertragreiche Böden -mit bis zu 80/90 Bodenpunkten- zugunsten von Baggerlöchern (letztere sollen laut Kiesindustrie gesellschaftliche und/oder ökologische Mehrwerte erzielen). Aber erschaffen nicht vielmehr erst diese hochwertigen Böden dauerhafte ökonomische und somit gesellschaftlich nachhaltig bessere Mehrwerte? Denn der Löwenanteil der Ernährung wird zu allen Zeiten längs der Flußmarschen erzielt. 

 

Die zahlreichen Baggerlöcher verursachen inzwischen zusehends Lasten infolge Suburbanisierung (Zersiedlung durch zahlreiche abgrabungsbedingte Freizeiteinrichtungen). Ca. 50% der niederheinischen Entkiesungen dienten bereits 1995 der Erholungsnutzung (wobei viele defizitär sind, z.B. Xanten). 

 

Umweltbelastend wirken sich auch Verfüllungen von Abgrabungen in Stromauen aus (aus wasserbautechnischen Gründen schließt man diese tlw. bis heute mit bedenklichen, ortsfremden Materialien, die mitunter gar deponiert gehör(t)en ( u.a. Waschberge)).  

 

Bereits 1981 monierte Dr. M. Hoffmann/Paderborn, dass oft landwirtschaftsflächenintensive Großabgrabungen genehmigt würden. Diese seien nicht nur unökologisch, sondern für die Kieser aufwandsminimierend. Ein Indiz, dass Profit als oberste Maxime gilt.

 

Die Ewigkeitsschäden wie z.B. der Verlust landwirtschaftlicher Flächen bzw. verfüllungsbedingte Ernteminderung, Grundwasserabsenkung-, sowie verschmutzung, Gebäudeschäden durch baggerlochbedingte Setzungsrisse (vorzugsweise an Wasserburgen und Hofanlagen), Retentionsverluste flossen bisher noch in keine sogenannte gesellschaftliche, geschweige denn ökologische Mehrwert-Bilanz (sogenannte Opportunitätskosten).

 

Bewusste Begriffsverwirrung, zu Ungunsten einer nachhaltigeren Landverteilung?

 

Mutet es nicht ein wenig seltsam an, dass man durch Kies-Beton u.a. fruchtbarste Böden beseitigt, aber vorgibt, nachhaltig gesellschaftliche Mehrwerte zu erzeugen. Stellt diese Bodenschatzförderung- und verarbeitung doch jeweils eine 100%-Vernichtung der landwirtschaftlichen Nutzung dar (damit einhergehend auch ihre Arbeitsplätzen).  In der Stromaue wird allzu oft leichtfertig hierfür die hoch produktive heimische Landwirtschaft geopfert. Auch wird die biologische "Wiederaufbereitungsanlage" Boden dabei also völlig vernichtet. Landwirtschaft hingegen dient allen. Und das sogar zeitlos. Ist es nicht gerade der vergessene, ausgeblendete/ausgeklammerte Faktor Zeit, der lediglich suggeriert, dass Abgrabungen u.a. gesellschaftliche Mehrwerte erzielen würden (generationenübergreifende, potentiell auf ewig mögliche landwirtschaftliche Erntejahre vergleicht die Abgrabungs-Lobby mit der ihrerseits lediglich einzigen letzten "Kies-Ernte".  

 

Der Planet Erde wächst jedoch nicht mit. Müsste der Mensch vor diesem Hintergrund künftig nicht nur mehr vom anthropozentrischen Standpunkt aus handeln, sondern von den Grenzen unserer Mutter Erde ausgehend denken und wirtschaften?

 

Mit der Bodenvernichtung einher geht die Grundwasserfreilegung. Der natürliche, boden-gesunde Filter entfällt und Baggerlöcher sind somit diversen Schadstoffpfaden schutzlos ausgesetzt (manch einem umsorgt sogar, dass diese Luftangriffs-Sabotagen ausgesetzt werden könnten).

 

Zum Schutz unserer Mutter Erde fruchtbare Böden vor Kies-Abbau bewahren

 

Der naturgewässerreiche Niederrhein gehört noch immer zu den bundesweit am stärksten von der Landwirtschaft geprägten Gebieten.  Doch dieser Landstrich verkommt zusehends zur Retortengewässerlandschaft. Die Altwasser treten gegenüber der überbürdenden Anzahl von Baggerlöchern optisch zusehends in den Hintergrund.  In der Gesamtschau hielte ich es für angezeigt, nicht von einem Multiplikations-, sondern vielmehr von einem Dividierungseffekt zu sprechen. Sprich, nicht von einem gesellschaftlichem Mehrwert, sondern vielmehr dbzgl. Verlust auszugehen. Dabei handelt es sich doch um eine naturfeindliche Kalkulation, denn die Opportunitätskosten sind dabei nicht  eingepreist .  Auf beseitigten Böden kann  nun einmal nichts mehr zeitlos nachhaltig -wirtschaftlich- wachsen (Anmerkung: Immerzu wachsen kann eigentlich nur etwas in der Natur. Stetes Wirtschaftswachstum ist auf der begrenzten Erde garnicht möglich und m. E. somit ein völlig falscher Ausdruck von Ökonomen). Verbrauchtes  Land stellt keinen Ausweg dar. Es entzieht jeder Wirtschaft im wahrsten Sinne des Wortes den Boden. Abgrabungen hinterlassen meistens Wasserwüsten die somit Industriebrachen gleichkommen . Beispielgebend ist die in spe nutzungslose Norderweiterung Reeser Meer bei Kloster Aspel (die herrliche Verbindung  von Architektur und beeindruckender Landschaft wurde zugunsten eines gescheiterten Freizeit- und Erholungsschwerpunktes im Nachhinein somit "umsonst" vernichtet. Und das vor dem Hintergrund,  dass bereits über 20 qkm der gut 100 qkm umfassenden Stadtgebietsfläche von Rees in nur wenigen Jahrzehnten dem Kiesabbau zum Opfer fielen. Rees Nachbarstadt Wesel verlor bereits ebenfalls gut 20% ihres kommunalen Terretoriums durch Baggerlöcher der Kieser.

 

Die Demaskierung des Begriffes kiesbaggerlochbezogener Mehrwert halte ich für längst überfällig. Der auskiesungsbedingte Verlust  von heimischen Landwirtschaftsflächen entsolidarisiert den Bauernstand, da es nicht selten Pachtpreisanstiege der dadurch knapper gewordenen Agrarflächen hervorruft (Stichwort Kies-Bauern vs. Land-Wirte).  Alle vier Tage wächst die Weltbevölkerung um eine Millionen Menschen. Auch vor diesem Hintergrund sollten nur noch weniger ergiebige, bzw. Grenzertragsflächen mit maximal 50 Bodenpunkten am Niederrhein abgebaut werden.  

 
Baggerlochanzahl im Interesse der Landwirtschaft und Natur reduzieren

 

Ist es nicht erstrebenswerter, sich nicht nur in Krisenzeiten weitestgehend von Lebensmittel-importen unabhängig zu machen? Heuschreckenspekulanten würde man hier nicht so leicht antreffen, aber Menschen, die ihr Geld dort in die Hände nehmen, wo sich  Zukunft durch die vermehrte Reaktivierung lokaler Wertschöpfungketten gestalten lässt.  

 

Wäre es vor diesem Hintergrund nicht überlegenswert, Nass-, und Tockenabgrabungen verstärkt mit innerten Stoffen teilweise wiederzuverfüllen und zeitgleich somit vermehrt Flächen für eine extensivere Landbewirtschaftung zu renaturieren? Denn laut Bundesumweltministerium  (2015), müsse agrarflächendeckend eine zunehmende Ökologisierung der Bewirtschaftung einsetzen. Will sagen; die biologische Aktivität des naturgewachsenen Erdbodens soll durch den besseren Schutz der Bodenlebewesen also (durch weniger Chemie) optimiert werden. Das biologische Ertragspotential der Böden will man so stärker ausgenutzt wissen, um deren künstliche Stickstoffüberfrachtung entgegnwirken zu können (durch chemisch-syntethische Dünger, sowie Luftstickstoffoxide sei bundesweit gegenwärtig, summarisch eine 50%-ige Überdüngung der landwirtschaftlichen Nutzflächen zu verzeichnen).

 

Der Naturschutz würde ebenfalls davon partizipieren. Denn die Wertigkeit von Biotopen hängt zu 75% von der ökologischen Qualität unserer Böden ab (der Degeneration/Devastierung von Feldern und Wiesen würde ebenfalls deutlich entgegengewirkt werden können). Wenn in jeder niederrheinische Kommune mit größeren Baggerlöchern, jeweils nur eines davon auflagenbe-dingt zum altrheinähnlichen Flachgewässer mit extensiver Nutzung umgestaltet würde,  gewännen diese nicht nur zusätzliche, landwirtschaftliche Nutzflächen, sondern auch ökologisch bedeutsame Feuchtgebietsverbundsysteme hinzu.

 

Auf den Boden kommen, bedeutet dessen Kapital zu schützen

 

Der baggerlöchrige "Schweizer Käse " des Niederrheins weist all zu deutlich auf, dass eine dbzgl., entsprechende Lastenverteilung über angrenzende Regionen hinweg, zwecks besserer Wasser-Landflächen-Verhältnisse, für Entscheidungsträgern offenbar kein erkennbares Kriterium war/ist. So verfügt Rees (Kr. Kleve) prozentual zum Stadtgebiet, über die meisten künstlichen Wasserlöcher in ganz N R W. Diese Kommune zeigt, dass künstliche Bedürfnisse künstliche Nachfrage erzeugt, welche durch sein Entstehen einen Gewinn suchen (die niederrheinische Kiesindustrie verteidigt seit Jahrzehnten erfolgreich, deren Rheinschiffverladehäfen. Dorthin mündende -immer tiefer ins Flußdeich-Hinterland reichende-, gewinnsteigernde Förderbandinfrastruktur, transportiert ca. 3/4 der Kiese in die nahgelegene Niederlande). Die Lobby propagiert diese Beförderungstechnik (da dieses umweltfreundlich sei). Kritiker hingegen argumentieren, dass alternativ dazu, LKW in der selben Zeit deutlich weniger Tonnagen bewegen und somit Gewinne geschmälert würden.


Der Bauer und die Natur sind diesem Kapital bis heute ziemlich schutzlos ausgesetzt. Deren Erträge bleibt an die Zeit, das Sonnenjahr gebunden. Der Mehrwert, -auf den Karl Marx seine ganze Theorie aufbaute- wurde weniger durch Arbeit als durch Rohstoffvorrat erzielt. Wenn z.B. kein Kies oder keine Arbeitsbeschaffung zur Verfügung stünde, wäre Kapital fast völlig wertlos. Die Brauchbarkeit des Geldkapitals ist hier von der Existenz des biologischen Kapitals, z.B Kies völlig abhängig. Grundlage dieses Wirtschaftszweiges ist die natürliche Begrenzheit besagten Naturschatzes und nicht die des Geldes! Das sollte diese Branche ehrlicherweise anerkennen. Kapital ist relevant, wenn es ein überschüssiges Ergebnis vorheriger Kiesausbeute war. Und die ist wahrhaftig immer größer geworden. Kies ist somit ein Multiplikator von Umweltschädigung. Es ist ein sich selbst verstärkender Prozeß der Steigerung eingebaut, incl. Vernichtung bäuerlicher Strukturen zugunsten der Kies-Lobby, durch sich weiter fortsetzende Vorrats-Aufkäufe landwirtschaftlicher Nutzflächen (zum einen zur Herstellung von Baggerlöchern, sowie optional zu dessen späteren Tausch zugunsten agrarischer Ersatzflächen) zum Zwecke der Rohstoffausbeute.

 

Nachhaltige Bodenbewirtschaftung heißt die Heimat zu verteidigen

 

Früher wurde das Kulturland von allen genutzt, das Prinzip hieß Allmende. Ein Stückweit  könnte es wieder so werden, wenn die Region Niederrhein den Agrarwert künftig wieder mehr zu schätzen wüsste. Sie würde damit auch ganz eindeutig eine landschaftspolitische Wende zugunsten der Verteidigung der Heimat  in den Vordergrund stellen. 

 

Enden möchte ich mit einem Zitat von Dr. E.G. Zitzen:"Die Landwirtschaft ist Ursprung und Ausgang allen Werdens und Geschehens, ist Kern und Grundlage des gesamtem Volkes  und der ganzen Wirtschaft. Die Landwirtschaft schließt alle Anfänge des wirtschaftlichen und des kulturellen Daseins in sich. Handel, Industrie und Kultur entwickeln sich zunächst im Schoße des bäuerlichen Lebens. 

 

Im Jahre 2015, dem internationalen Jahr der Böden, hätten wir vielleicht wieder einmal mehr gute Gründe, Grund&Boden zu schützen (die Kultur des Bauerntums entstammt dem lateinischen agrum/ "colore" und bedeutet die Bestellung -von Acker,-bzw. Grünland und  ist somit eine Daseinsform  die Land schafft; sprich die jeder einzelne Land-Wirt erschafft.

Willi Wissen, Boitin-Resdorf/Mec-Pomm im Juni 2015

 

Wer Fragen an den Autor stellen möchte, kann dies unter folgendem Link tun: Willi Wissen 

 

 

Es geht nicht nur um Griechenland
Deflation - Gefahr für uns alle!

 

Zu diesem Thema fanden sich am Donnerstag den 23. April 2015 eine Reihe von Interessenten im Gruppenraum der H. Looschelders Stifung in Kleve ein.

 

Harry Schröder, ehemaliger  Volkswirt bei einer renommierten Frankfurter Großbank hat versucht uns das Thema zu veranschaulichen.  

 

Die Anwesenden stellten viele Fragen und es wurde der Wunsch geäußert sich weiterhin mit Wirtschaftthemen zu beschäftigen. Diesem Wunsch wollen wir mit weiteren Veranstaltungen Rechnung tragen.
 
 

 

Wem gehört das Saatgut?  

Kaya Thomas von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. sprach am 26. 3.2015  zum Thema “ Wem gehört das Saatgut?” 

 

 

Wem gehört das Saatgut?

Die Referentin erläuterter anschaulich die Begriffe Nachbau, Hybridsaat, wie Saatgut heutzutage erzeugt wird und dass die Zahl des im Nachbau durch bäuerliche Betriebe eingesetzten Saatguts hier in Europa rückläufig ist. In Afrika liegt die Saatguterzeugung dagegen bei 80 bis 95% in bäuerlicher Hand. Sie ging unter anderem auch auf das Nagoja Protokoll ein, das 2010 abgeschlossen wurde und bei dem indigenes Saatgut zum Schutz der Biodiversität geschützt werden soll.  


Heutzutage ist der Anteil des von großen Saatgutherstellern bezogenen Saatguts sehr hoch. In der Regel handelt es sich hierbei um Hybrid-Saatgut, von dem kein weiteressaatfestes Saatgut zu gewinnen ist, so dass neues Saatgut immer wiedernachgekauft werden muss.  

 

Es war ein interessanter Abend.

 

 

 

 

Stimme aus dem Kreis Kleve zu den Freihandelsabkommen!
 

Unter dieser Überschrift veröffentlichen wir hier an dieser Stelle den folgenden Leserbrief zu einem Interview im Kurier am Sonntag: 

 

Karl-Heinz Florenz (CDU) in Gespräch mit Olaf Plotke  

   

Offener Brief zu dem Interview von Herrn Florenz im Kurier am Sonntag (14.03.2015)

(Gerne auch als Leserbrief zu veröffentlichen)

 

Werter Herr Florenz,

 

mir wurde beim Lesen des Interviews mit Herrn Plotke über TTIP einmal mehr bewusst, wie unzulänglich der deutsche Journalismus als auch unsere Volksvertreter sind.

 

Ihre Äußerungen über TTIP offenbaren Ihre unzureichenden Kenntnisse über Freihandelsabkommen und deren Folgen für Mensch und Umwelt. Despektierlich äußern Sie sich als Volksdiener über den Souverän,der sich zu Recht Sorgen um die (schon zerbröckelnde) Demokratie und der Daseinsfürsorge in Europa macht. Kritische Bürger, die sich umfassend über die Freihandelsabkommen wie CETA, TiSA oder TTIP informieren, werden von Ihnen diskreditiert weil diese skeptisch gegenüber Politikern und Regierungen sind und deren Unabhängigkeit sowie Sachverstand in Frage stellen.

 

Mit Ihrem Verweis auf das Chlor-Huhn zeigen sie,dass Sie nicht auf dem aktuellstem Stand sind, sondern weit abgehängt wurden. Die kritischen Bürger in Deutschland, aber auch in Spanien, Frankreich oder Griechenland, sind vielmehr besorgt um die Demokratie und die (kommunale) Daseinsfürsorge in Europa und die Verelendung ärmerer Länder. Es zeugt von Ignoranz und Gleichgültigkeit die Augen vor den negativen Folgen der Freihandelsabkommen zu schließen, wie sie z.B. zwischen Mexiko und den USA/Kanada oder zwischen Afrika und Europa geschlossen wurden. Diese Freihandelsabkommen sollen den Wirtschaftshandel der reicheren Länder sichern und Bestrebungen schwächerer Länder, ihre Wettbewerbsfähigkeit auf demWeltmarkt zu stärken, unterbinden.

Warum werden die Freihandelsabkommen im Geheimen verhandelt? Nun, damit die Bürger desinformiert bleiben und dadurch ein Aufstand seitens der Bürger, dem Souverän, erst gar nicht entsteht. Erst wenn alles unter Dach und Fach ist, wird der Bürger (unzureichend) informiert, jeglicher Protest ist dann sinnlos. So wird über den Köpfen des Souverän und gegen seinen Willen entschieden; da darf man sich über die mangelnde Wahlbeteiligung nicht wundern. Aber dies ist einem rechtskonservativem Politiker eh gleich, da er schon parlamentarische Demokratie als ein Hemmnis für den Kapitalismus und Standortnachteil für die Wirtschaft sieht.

 

Sogar die EU-Kommission gesteht ein, dass das Freihandelsabkommen TTIP keinen signifikanten Vorteil für die Menschen in Europa bringt. Denn Wirtschafts- und damit verbundene Beschäftigungsimpulsewerden von TTIP nicht ausgehen.  Sogar die deutsche Wirtschaftgibt dies zu! Einzig werden die Gewinne höher ausfallen, da die Zölle wegfallen. Im Gegenteil wird TTIP Arbeitsplätze vernichten, da die Produktivität steigen aber der Absatz der Produkte stagnieren wird.

 

Und nun zu den Schiedsgerichten, die aus Anwälten bestehen, die als Richter nicht unabhängig sind, wie es bei nationalen Gerichten in demokratischen Ländern der Fall ist. Diese Anwälte werden die Bedürfnisse und Belange der Bürger in ihrem Urteilsspruch nicht einbeziehen sondern einzig die Interessen der Wirtschaft berücksichtigen ...und dazu noch geheim verhandeln. Auch können nur Unternehmen Staaten verklagen, Staaten und Bürger aber nicht die Unternehmen. Dies hat nichts mit Demokratie zu tun, sondern unterwandert diese.

 

Bei den Klagen der Unternehmen geht es um Investorenschutz, ein Euphemismus für Entschädigung von zu erwartenden Gewinneinbrüchen. Sollte eine Gesellschaft auf die Idee kommen, Verbesserungen der Lebensqualität, des Umwelt-, Natur- oder Klimaschutzes anzugehen so schwebt schon das Damoklesschwert der Entschädigung für zu erwartende Gewinneinbrüche über deren Häupter. Somit werden demokratische Entscheidungen über Verordnungen oder Gesetze den Wirtschaftsinteressen untergeordnet. Das ist keine lebendige Demokratie sondern Wirtschaftsdiktatur!

Würde ein Staat, also die Gesellschaft, von einem Schiedsgericht dazu verurteilt einem Unternehmen wegen möglichem entgangenem Gewinn Entschädigung zu zahlen und die Staatsregierung würde dem nachkommen,wäre dies eine Veruntreuung von Steuergeldern. Denn für dieses Urteil gibt es keine gültige Rechtsprechung und müsste zuvor von einem (inter)nationalemGericht bestätigt werden.

 

Es darf nicht sein, dass ein außerhalb der Judikative existierendes Gericht ohne Rechtsbefugnisse eine Verhandlung über eine Gesellschaft führen darf, von dem die Bürger auch noch ausgeschlossen werden - dazu noch über eine Gesellschaft, die sich der Demokratie und den Menschenrechten verpflichtet hat. Ist denn das Vertrauen der Wirtschaft in den demokratischen Gesellschaften so gering?

 

Auch möchte ich Sie noch darauf hinweisen, dass Venezuela kein Bundesstaat der USA ist. Daher muss man keine Sorgen haben, dass ein USA-Unternehmen sich nicht an den Urteilsspruch eines nationalen oder internationalen Gerichts hält - was auch von einem venezuelanischen Unternehmen nicht zu erwarten ist. Auch die Verfahrensdauer ist kein stichhaltiges Argument nationale Gerichte zu umgehen. Warum soll es der Wirtschaft denn besser ergehen als uns Bürgern, die sich auch mit jahrzehntelangen Verfahren - z.B. gegenVersicherungen oder Behörden - auseinandersetzen müssen? Da wäre es doch viel sinniger sich gemeinsam dafür einzusetzen, dass Gerichtsverfahren schneller durchgeführt werden, oder etwa nicht? Dies würde die Kosten für die Allgemeinheit deutlich reduzieren.

 

Von Ihnen, Herr Florenz, erwarte ich, dass Sie sich der Nöte, Sorge und Bedürfnisse der Bürger annehmen. Denn das Wohl der Bürger geht vor den Interessen der Wirtschaft. Die Wirtschaft hat den Bürgern zu dienen, nicht umgekehrt!

 

Gerne dürfen Sie sich an unseren Diskussionen beteiligen, aber bei den entsprechenden Veranstaltungen - unter anderem organisiert von attac in Kleve - waren Sie nie anwesend. Wir freuen uns über eine Diskussionsteilnahme von hiesigen Politikern statt uns von diesen diskreditieren, denunzieren oder sogar kriminalisieren zu lassen. Nehmen Sie uns Bürger ernst und diskutieren Sie mit uns. Die hiesige Hochschule in Kleve wird Ihnen und uns Bürgern gerne einen Raum zur Verfügung stellen.

 

Herr Florenz, trauen Sie sich mit uns kritischen und aufgeklärten Bürgern sachlich und fair zu diskutieren!

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Herbert Derksen

Kleve/Niederrhein

 

http://www.kurier-am-sonntag.de/lokales-sp-16783/kleverland/9152-florenz-ueber-freihandelsabkommen-ich-will-keine-mauschelbude%22

 

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-11/ttip-freihandelsabkommen-arbeitsplaetze

 

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/von-wirtschaftswachstum-bis-schadenersatz-ttip-in-zahlen-1.2085069

--

"Die Bürger werden eines Tages nicht nur dieWorte und Taten der Politiker zu bereuen haben, sondern auch das furchtbareSchweigen der Mehrheit." Berthold Brecht

 

 

Am 26. Februar haben wir den Film "Wer rettet wen? Die Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie
und sozialer Sicherheit",
vorgeführt.
 

 

Die Filmvorführung Wer rettet wen? hat uns ein volles Haus beschert und Betroffenheit erzeugt.   

 

http://whos-saving-whom.org/index.php/de/    

 

http://www.whos-saving-whom.org/index.php/de/trailer

 

 

Die sich im Anschluss an die Vorführung ergebende Diskussion war auf Grund der Länge des Films begrenzt. Aber ich hatte den Eindruck, dass viele Fragen aufgeworfen wurden. Auch, die Frage was kann man tun?

Da der sich der Film mit den Auswirkungen der Finanzkrise und den Bankenrettungen durch die Steuerzahler beschäftigt, ergab sich auch der Bezug zu den zur Zeit verhandelten bzw. im Fall von CETA zu unterzeichnenden und zuzustimmenden Handelsabkommen. In diesem Zusammenhang möchte ich nochmals darauf verweisen, dass die Kanzlerin Angela Merkel die Verträge mit Canada in der vorliegenden Fassung abschließen möchte.
 

 

Ferne möchte ich auch betonen, dass der Widerstand von unten, also von uns, durchaus Wirkung hat (siehe den Link zum Artikel in der Zeit:  

 

Das Rezept der Aktivisten 

Was wirklich hinter den Demonstrationen gegen das Freihandelsabkommen TTIP steckt – und warum sie nicht aufhören VON PETRA PINZLER)   

 

http://www.zeit.de/2015/06/ttip-freihandelsabkommen-demonstrationen

 

 

 

 

 

Ein kleiner Film zu den Handelsverträgen als Einführung:  

 

 

Der Vertrag 

 

 

 

Am 29. Januar 2015 hat Thomas Eberhardt-Köster, Mitglied des Koordinierungskreises von Attac Deutschland  zum Thema 10 000 Kommunen TTIP-frei in Kleve referiert. Sehr anschaulich erklärte er die Auswirkungen der zur Zeit verhandelten Abkommen, CETA, TTIP und auch TISA. So wies er darauf hin, dass Handelsabkommen an sich ja nichts neues sind, aber ein besonderes Augenmerk auch auf die Auswirkungen dieser Abkommen auf unsere Kommunen nötig ist.  

 

 

TTIP und Kommunen

 

Die EU und die USA verhandeln zurzeit das transatlantische Handels- und Investitionsabkommen TTIP. Es soll angeblich dazu beitragen, das Wirtschaftswachstum in den beteiligtenLändern zu fördern und Arbeitsplätze zu schaffen. Von Seiten der TTIP-Befürworter wird so getan, als ginge es bei den Verhandlungenin erster Linie darum, die technischen Normen für Industrieerzeugnisse anzupassen. Tatsächlich wir aber über weit mehr verhandelt. Von wenigen bemerkt geht es bei den Verhandlungen auch darum, kommunale Dienstleistungen für den internationalen Markt zu öffnen. Dies betrifft sowohl Kommunen in den USA, als auch in Deutschland. Und obwohl die Städte und Gemeinden stark vom TTIP betroffen sein werden, wird ihnen die Einflussnahme auf die Verhandlungen verwehrt, sie werden nicht einmal darüber informiert,was genau verhandelt wird.

 

TTIP wird Einfluss darauf haben, welche Dienstleistungen zukünftig noch von Städten und Gemeinden selbsterstellt werden dürfen. Er wird mitbestimmen, welche kommunalen Dienstleistungen in einem Wettbewerbsverfahren ausgeschrieben werden müssen und zu welchen Bedingungen. Und die Investitionsschutzregelungen des TTIP werden voraussichtlich dazu führen, dass die Entscheidungsfreiheit der Kommunen eingeschränkt wird, weil sie Schadensersatzansprüche von Investoren befürchten müssen, wenn sie deren Gewinnerwartungen durch ihre Beschlüsse schmälern.

 

 

Es entspann sich eine angeregte Diskussion, die die Anwesenden zum Nachdenken und zu weiteren Aktionen anregte. 

 Attac Kreis Kleve - 2014

Kochen verbindet und regt an zu neuen Ideen!!!

 

Das gemeinsame Kochen am 13. Dezember war ein voller Erfolg und soll im nächsten Jahr wiederholt werden. Einen kleinen Eindruck gibt folgende Kollage wieder:

 

 

 

Attac kocht

 

 

Es war köstlich!!!  

 

An dieser Stelle bedanken wir uns nochmals bei den  Gastgebern für die Ausrichtung dieser Aktion!

Wir haben einen sehr schönen gemütlichen und anregenden Adventssamstag verbracht. 

 

 

 

 

Am 20. November 2014 sprach Gerrit Hermans vom Caritasverband Geldern-Kevelaer e.V. zum Thema

 

Attac Asyl

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Weit weg ist näher, als Du denkst – Über die Flüchtlingssituation bei uns vor Ort“  

 

Engagement in der Flüchtlingsarbeit -  eine Herausforderung aber auch eine Bereicherung für alle Beteiligten

 

Die Veranstaltung fand reges Interesse. Der kompetente und aus dem Schatz seiner Erfahrungen berichtende Referent beantwortete die vielen Fragen der Anwesenden  schon während seines Vortrages.  

 

Auf Grund der zurzeit unsicheren Situation in Syrien ist mit einem starken Anstieg der Flüchtlingszahlen auch hier im Kreis zu rechnen. Eine Herausforderung, die man aber auch als Bereicherung auffassen sollte. 

 

Aber nicht nur aus Syrien kommen Flüchtlinge zu uns, denn die Auswirkungen der Konflikte in aller Welt, seien es Kriege, Naturkatastrophen wie Dürren oder politische Bedingungen, die zur Unterdrückung von Minderheiten führen, zwingen diese Menschen, ihr Land zu verlassen und für ihre Familien und sich einen Ausweg zu suchen, um ein sicheres Leben zu führen.  

 

In diesem Zusammenhang muss man aber auch immer daran denken, dass der Weg nach Deutschland nicht leicht ist.  

 

 

 

CETA und TTIP  

 

Stop TTIP

 

 

 

 

 

 

   

Die Europäische Bürgerinitiative wurde von der EU Kommission nicht zugelassen. Die Organisationen, die die Initiative unterstützen, haben sich rechtliche Schritte vorgehalten und beschlossen, vor dem EuGH gegen die Entscheidung der EU-Kommission die EBI nicht zuzulassen zu klagen 

 

Es wurde beschlossen, eine selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative durchzuführen. Da der Zusammenschluß die Argumente der Kommission weder juristisch nachvollziehen, noch mit ihrem Demokratieverständnis vereinbaren kann. Im übrigen ist die Gruppierung der Auffassung, dass die Kommission ihr nicht vorschreiben kann, wann und zu welchen Themen sie sich als europäische Bürgerinnen und Bürger aussprechen. Insofern ist eine "EBI von unten" ein konsequenter Schritt. Er ermöglicht es auch auf dem Momentum aufzubauen und weiterzuarbeiten, dass in den letzten Wochen und Monaten auch durch die Mithilfe und Unterstützung der Partnerorganisationen entstanden ist. Unter dem Dach des Stop TTIP-Bündnisses sind in der Zwischenzeit mehr als 240 Organisationen aus 22 EU-Ländern zusammengekommen, um gemeinsam gegen TTIP und CETA aktiv zu werden.  

 

Der Link zur Presse-Erklärung: 

 

http://stop-ttip.org/europaeische-kommission-will-buergereinfluss-bei-ttip-und-ceta-ausschalten

 

Wir waren am 11. Oktober aktiv:

 

http://www.lokalkompass.de/kleve/politik/nein-zu-gasbohrung-und-fracking-d480352.html  

 

 

Wer sich noch weiter zum kurz zum Thema TTIP,  CETA und TISA informieren will, dem empfehlen wir die Broschüre die von Attac Österreich erstellt wurde:

 

http://www.attac.de/fileadmin/user_upload/Kampagnen/ttip/broschuere_ceta_DE.pdf  

 

 

 

 

Völkermord kann uns nicht egal sein!!!


 

Augenblicklich werden jesidische Kurden im Irak bedroht und ermordet. Aber auch bei uns vor Ort ist diese Glaubensgruppe nicht mehr sicher. 


 

Die Demonstration am Mittwoch, den 13 August 2014 mit zum Schluss sicherlich über 1000 Teilnehmern verlief friedlich. Erste Berichte können unter folgenden Links nachgelesen werden:


 

http://www.lokalkompass.de/kleve/politik/jeder-mensch-ist-doch-ein-mensch-kurden-demonstrierten-friedlich-in-kleve-d462112.html

 


 

http://www.kurier-am-sonntag.de/cms/lokales/kleve-kalkar-kranenburg-bedburg-hau/8105-yeziden-demo-gegen-den-is-terror-im-irak.html
 


  


 

Fracking und das Planfeststellungsverfahren der Niederlande beschäftigen den Niederrhein.

 

Aus gegebenem Anlass und da die Problematik eng mit den augenlich verhandelten Handelsabkommen (CETA, TTIP und TISA) in Zusammenhang stehen, werden wir uns in der nächsten Zeit auf das Thema Fracking konzentrieren. Weitere Aktionen sind unter dem Link Termine zu erfahren.   

 

Am 26.6.2014 fand ein gemeinsames Treffen mit der BI gegen Gasbohren Kleve im Gruppenraum der H. Looschelders Stiftung statt. Trotz Fußballs konnte eine gute Teilnahme registriert werden. Es wurden Aktionen für die nächsten Monate geplant. Weiteres werden wir hier und auf der Webseite der BI gegen Gasbohren Kleve berichten.  

 


 

 

TTIP, CETA und TISA werden uns weiter beschäftigen.    

 

Wir haben uns an den Aktionen und Treffen der des Zusammenschlusses TTIP unfairhandelbar Wesel mitbeteiligt. 


 

Wer sich an der Campact Aktion gegen CETA beteiligen will benutze folgenden Link:

 

https://www.campact.de/ceta/
 


 


 

2013 

 

 

 

Außerdem werden wir uns weiter mit dem Thema Umfairteilen beschäftigen.    

 

In diesem Zusammenhang weisen wir auf ein Feature über den Wachstumskritiker Niko Paech hin.   

 

http://www.zeit.de/2012/49/Wachstumskritiker-Oekonom-Niko-Paech  

 

 

Darüber hinaus unterstützen wir weiterhin aktiv die Bürgerinitiative gegen Gasbohren in Kleve sowie die Initiative Fremde werden Freunde in Rees, die sich für die Verbesserung der Lebens- und Wohnsituation der in Rees lebenden Flüchtlinge einsetzt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umfairteilen Mobilisierungsvideo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Bochum und Berlin fanden am 14.9.2013 Demonstrationen zum Thema Umfairteilen statt.  

 

Hier ein Eindruck von der Demonstration in Bochum:

 

 

 

ARD reportage Umfairteilen 14. 9.2013

 

 

 

 

 

 

 Wir blieben zu Hause, waren aber nicht untätig

 

Der Verein Selbsthilfe e.V. und Attac Kreis Kleve haben vor Ort in Kleve eine Standaktion in der Innenstadt in Kleve durchgeführt.

 

 

Umfairteilen September 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trotz Regen und Wind haben wir Passanten das Thema Umfairteilen näher gebracht. Dank der tatkräftigen Unterstützung von Mitgliedern des Vereins Selbshilfe e.V. konnten zahlreiche Passanten in Diskussionen verwickelt werden. 

 

  

Asyl -Lebenssituation der Asylbewerber in Rees weiter im Fokus

 

Attac Kreis Kleve unterstützt die Initiative "Fremde werden Freunde". 

 

Die Reeser Initiative "Fremde werden Freunde"  

Fremde werden Freunde

 

 

 

hat am Mittwoch den 21. August 2013 zu einem moderierten Runden Tisch zur Verbesserung der Lebenssituation der Reeser Asylbewerber in das Evangelische Gemeindehaus Rees, Markt eingeladen.  

 

Dieser Runde Tisch hat in der Presse schon im Vorfeld durch eine Selbstmordandrohung eines Asylbewerbers Aufmerksamkeit erhalten.  

 

Die Vorsitzenden der Ratsfraktionen aus Rees, Vertreter von Amnesty International, Asylbetreung Goch e.V., Caritasverband Geldern-Kevelaer e.V., Flüchtlingsrat NRW, Attac Niederrhein, Attac Kreis Kleve, Vertreter der FDP, der Linken und der Piraten diskutierten unter Moderation von Frau Dr. Knops über das Anliegen der Initiative "Fremde werden Freunde" die Situation im Asylbewerberheim der Stadt Rees zu verändern und zu verbessern.  

 

Nach einer allgemeinen Vorstellungsrunde berichtete Frau Dr. Barbara Hendricks (SPD, MdB) von ihren Eindrücken, die sie in der persönlichen Begehung der Unterkünfte am Nachmittag gewonnen hatte. Die Politikerin war sichtlich berührt  und trat an die Stadtverwaltung mit der Bitte bzw. dem Appell die Situation am Melatenweg zu ändern. 

 

Die Diskussion war sehr lebhaft und zum Teil recht kontrovers. Immerhin konnte ein Minimalergebnis erzielt werden, indem die Vorschläge von Frau Dr. Hendricks  angenommen wurden.  

 

Diese lauten:


  • eine übergangsweise Einführung von Gutscheinen
  • Unterbringung der Familien in festen Häusern, was auch deren Integration fördern würde

Darüber hinaus schlug Herr Pastoralreferent Ludger Dahmen (Kath. Kirchengemeinde St. Irmgardis Rees) in Absprache mit Pastor Norbert Stephan (evang. Kirchengemeinde Rees) vor, in absehbarer Zeit (3 Monate) eine erneute Versammlung einzuberufen, um die Fortschritte zu überprüfen.  

 

Ferner weise ich auf die entsprechenden Artikel in der Lokalpresse hin.  

 

 

Gemeinsame Veranstaltung von Attac Niederrhein und Attac Kreis Kleve:

 

Podiumsdiskussion

 

"Asylrecht - Universelles Menschenrecht oder kommunale Beliebigkeit?" 

 

hat am Mittwoch, den 17.7.2013 um 19:30 im 

 

Kolpinghaus Kleve  

 

(Kolpingstr. 11, 47533 Kleve)  stattgefunden.

 

   

 

Podiumsdiskussion zur Asylsituation

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach zwei Einführungsreferaten zur Asylsituation und dem geltenden Asylrecht von Frau Naujoks, der Geschäftsführerin beim Flüchtlingsrat NRW e.V. und Herrn Gerrit Hermans von der Caritas Geldern, Fachgebiet Integration und Migration) ergab sich schon eine angeregte Publikumsdiskussion.  

 

Als Podiumsmitglieder diskutierten Frau Barbara Hendricks (SPD Kreis Kleve, MdB), Herr Bruno Jöbkes (BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Kreis Kleve) und Herr Michael Peters (PIRATENPARTEI, Kleve) über die Asylsituation hier im Kreis Kleve. Besonders wurden die Situation im Asylbewerberheim in Rees thematisiert.  

 

Im Kreis Kleve wird sowohl Unterbringung als auch Unterstützung recht unterschiedlich gehandhabt. Rees stellt mit seiner Sachleistungsunterstützung in Form von Punkten eine besonders negative Ausnahme im gesamten Kreis Kleve dar. Denn diese Punkte können nur in dem Laden auf dem Gelände des Asylbewerberheims eingelöst werden.Zudem ist dieser Laden nur einmal in der Woche geöffnet.  

 

Ein so reiches Land wie Deutschland sollte das zur Zeit geltende Asyl-Gesetz abschaffen und sich darauf besinnen, dass die Menschenwürde unantastbar ist wie in Artikel 1 des Grundgesetzes ausgeführt. 

Artikel 1

        

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

        

 

 

 

 

 

Attac-Gruppentreffen  

 

 

Das Gruppentreffen hat am Donnerstag, 27. Juni 2013 um 19:00 im Anschluss an die Veranstaltung in Hamminkeln stattgefunden (siehe auch weiter unten).

 

Frau Gabriele Obschernikat von der IG gegen Gasbohren Hamminkeln war ebenfalls anwesend und berichtete von ihren Erfahrungen und neuesten Entwicklungen. Alle Anwesenden beteiligten sich an einer lebhaften Diskussion.  

 

Eine Interessengemeinschaft gegen Fracking im Kreis Kleve ist dabei sich zu gründen. Eine eigene Webseite wird eingerichtet werden und ein weiteres Treffen im Juli ist vorgesehen. Der genaue Termin wird noch mitgeteilt. 

 

Wir (Attac Kreis Kleve) werden diese Initiative tatkräftig unterstützen, denn wir dürfen nicht vergessen, dass auch der Kreis Kleve betroffen ist, liegt er doch im Bereich des Erforschungsgebiets Saxon1 West.   

    

Auch wenn zur Zeit keine Gesetzentwürfe zu Fracking verabschiedet worden sind, ist dies mit Sicherheit nur ein Aufschub.

 

Daher unterzeichnen Sie die Korbacher Erklärung gegen Fracking. 

 


"Meine Stimme gegen Fracking" 

 

Link zur Petition

https://www.openpetition.de/petition/online/korbacher-erklaerung-der-buergerinitiativen-gegen-fracking-deutschland

 

 

 

 

   

Informationsveranstaltung Stopp Fracking hat am 26. Juni um 19:30 in Hamminkeln stattgefunden.

 

Berichte über diese Veranstaltung können unter folgenden Links gefunden werden.  

 

FAZIT: Stoppt Fracking!!! 

 

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-wesel-hamminkeln-und-schermbeck/die-sache-ist-nicht-vom-tisch-id8123527.html

 

 

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/wesel/nachrichten/bergrecht-als-waffe-gegen-fracking-schon-jetzt-wirksam-1.3499417

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

Umverteilen-Kongress hat stattgefunden vom

24. bis 26. Mai

 

Gemeinsam mit anderen Organisationen veranstaltete At­tac einen großen Kongress zum Thema Umverteilen an der Techni­schen Universität in Berlin.

 

 

Der Aktionstag UmfairTeilen hat am 13. April 2013 stattgefunden, wer mehr zu diesen Veranstaltungen lesen möchte kann dies unter folgenden links tun. 

 

http://www.pott-umfairteilen.de/

 

 

Umfairteilen

 

 

Ebenfalls ein paar Eindrücke von der Aktion in Frankfurt.  

 

 

Gutes Leben für alle

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

Wir haben am 10. November 2012 an der Attac Regionalkonferenz NRW in Krefeld teilgenommen.  

 

Aus unserer Sicht war der Hauptvortrag von Brigitte Kratzwald (Attac Österreich) von besonderem Interesse, da er viele Aspekte der heute existierende Probleme anspricht. 

 

Dieser kann in der folgenden Dia-Serie nachempfunden werden. Wem die Übergänge zu schnell sind, der kann auf die Pause-Taste drücken.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

   

Demonstration gegen die NATO-Kommandozentrale in Kalkar

3. Oktober 2012

 

Attac hat sich auch an dieser Demonstration beteiligt.

 

Hier ein paar Eindrücke.

 

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Bochum, 29. September 2012 

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reichtum umfairteilen – wir haben an dem Aktionstag in Bochum teilgenommen. 

 

Die Veranstaltung wurde von einem breiten Bündnis von Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Globalisierungsgegnern und Parteien getragen.

Sie stand in inhaltlichem Zusammenhang mit den Protesten in Spanien, Portugal, Griechenland und Frankreich.  

 

So demonstrierten in Bochum über 5000 Teilnehmer für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer und für eine gerechtere Gesellschaft, die die große Ungleichheit geseitigt. Denn diese schadet allen und untergräbt den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft!  

 

 

 http://www.ardmediathek.de/wdr-fernsehen/lokalzeit-ruhr/um-fair-teilen?documentId=11933858

 

 

 

 

Bochum 29. September

 

 

Bochum 29. September

 

 

 

Bochum 29. September

 

 

 

 

 

 

Attac Kreis Kleve besteht jetzt im zweiten Jahr nach der Gründung im Mai 2011.

 

Wir hoffen auf ein erfolgreiches weiteres Attac - Jahr im Kreis Kleve.  

 

Wir werden uns weiter mit folgenden Themen befassen:    

 

▪    Kommunalfinanzen     

▪    Sozialticket     

▪    Schulfragen     

▪    Finanzfragen (Umfairteilen)     

▪    Bedingungsloses Grundeinkommen     

   

  Organisatorisch hat sich einige geändert.

      

Es wird hoffentlich wieder Newsletter geben.

Die Adressverwaltung wurde reorganisiert.

Der Presseverteiler ist ausgeweitet worden.

Die Webseite hat eine neue Adresse und ist neu aufgebaut. 

Hoffentlich schaffen wir es in diesem Jahr, mal ein Fest zu organisieren.

 

 

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am:

19. September 2016       

 

 

 

Neuigkeiten Attac Kreis Kleve
Stopp Fracking

 

 


 

 http://www.bi-gegen-gasbohren-kleve.de/Home

  

 

   


 

 

 

 

 

Attac

 

 

 

 

 

Water is a Human Right

 

   

 

  http://www.willkommenskultur-niederrhein.de

  

  http://www.attac-niederrhein.de/AN_TTIP.htm